Projektentwicklungen bergen eine Reihe von spezifischen Risikofaktoren wie etwa die Abhängigkeit von Baurecht, Stadtentwicklungspolitik und Erschließungsfragen. Zusätzliche Risiken liegen in den Märkten: unterschiedliche Segmente an unterschiedlichen Standorten entwickeln sich in unterschiedlichen Zyklen.
Die Risikoidentifizierung beginnt jedoch weit vor Beginn einer Projektentwicklung oder eines Ankaufs. Sie besteht in der Ermittlung, Analyse und Prognose der kaufmännischen, immobilienwirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Risiken eines Projektes. Einzelne Risiken wie beispielsweise Leerstände, Mieterbonität und Standortrisiken werden dabei in verschiedenen Szenarien durchgespielt und auf ihre Plausibilität geprüft.
Für einzelne Projekte werden die erkannten und beschriebenen Risiken sowie die Planungsansätze überwacht. Mögliche Abweichungen der kaufmännischen, immobilienwirtschaftlichen, zeitlichen und technischen Parameter werden kontrolliert und somit der Projektleitung ermöglicht, frühzeitig zu reagieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.